OHNE WORTE..........

  Auszug aus der Sueddeutschen Zeitung

                                

   Olivenöl-Test                                                                      Viele Olivenöle sind mangelhaft         

                                        

 

   Kein einziges getestetes Olivenöl erreichte die

   Gesamtnote   "gut".


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

  • Stiftung Warentest fällt in einer Untersuchung von 24 Olivenölen ein vernichtendes Urteil: Kein einziges Produkt aus dem Supermarkt erreicht die Gesamtnote "gut".
  • Zehn Olivenöle stuften die Prüfer als "mangelhaft" ein, darunter auch Bio-Produkte.
  • Viele der Öle dürften nicht mit der höchsten Güteklasse beworben werden, kritisieren die Verbraucherschützer.
  • Einige Öle sind mit hohen Konzentrationen von Mineralöl-Kohlenwasserstoffen (Mosh) belastet. Die Stoffe gelten als unerwünscht in Nahrungsmitteln.
                                                                                                                                                                                                                                                  

Von Kathrin Zinkant,


Das "grüne Gold" der Mittelmeerküche gerät unter Druck: Wie eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, ist die Qualität von Olivenölen in Supermärkten und Discountern sehr häufig falsch deklariert. Zwei von fünf Produkten der höchsten Güteklasse "nativ extra" dürften diese Bezeichnung demnach nicht tragen. Außerdem fanden die Tester in einer Vielzahl von Ölen Schadstoffe, in einem Fall sogar einen verbotenen Stoff aus der Kunststoffherstellung.

                                                                   

Im durchschnittlichen Supermarkt finden sich meist Markenöle, die aus Olivenölen verschiedener Produzenten zusammengemischt werden. 24 solcher Olivenöle haben die Verbraucherschützer getestet - und fällen nun ein niederschmetterndes Urteil. Zehn der europäischen Ölgemische aus Supermärkten und Discountern erhielten die Note "Mangelhaft". Die Öle waren schon beim Geschmacks- und Geruchstest durchgefallen, weil sie "ranzig, stichig oder alt" wirkten. Laut EU-Verordnung dürften solche Olivenöle nicht als "nativ extra" verkauft werden. Unter den Versagern befanden sich zwei Bioprodukte - und mit 12 bis 15 Euro je Liter auch die drei teuersten Öle der Testreihe. Eines der Öle wäre nicht einmal als "nativ" durchgegangen, es enthält raffiniertes Öl. Einen guten Geschmack und Geruch bescheinigten die Prüfer unter den übrigen Fabrikaten nur einem einzigen Olivenöl, dem "Fruchtig milden" der Marke Bertolli. Die Gesamtnote "gut" erreichte jedoch keines der untersuchten Produkte.

                                               

Die Ergebnisse im Einzelnen

                                                                       

Die drei am besten bewerteten Produkte:

                                               
  • Aldi (Nord) Gut Bio Olivenöl nativ extra: sensorische Qualität befriedigend (2,8), Gesamturteil befriedigend (2,9). Eindruck der Tester: "Durchschnittliches, preisgünstiges Öl."
  • Lidl/Primadonna Natives Olivenöl extra: sensorische Qualität befriedigend (3,0), Gesamturteil befriedigend (2,9). Eindruck: "Durchschnittliches Öl mit noch guter chemischer Qualität. Preisgünstig."
  • Netto Marken-Discount Natives Olivenöl extra: sensorische Qualität befriedigend (2,9), Gesamturteil befriedigend (2,9). "Durchschnittliches, preisgünstiges Öl."
                                                           

Die schlechtesten zehn der 24 getesteten Produkte, bewertet mit "mangelhaft":

                                               
  • Carapelli Bio Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Carapelli Il Nobile Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Kaiser's Tengelmann/A&P Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Norma/Belluccino Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Penny Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Pietro Coricelli Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Il Biologico Bio Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Real Quality fruchtiger Geschmack Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Rewe/ja! Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Sol d'Olio Natives Olivenöl extra (Note 5,0)
  • Kunella Feinkost Italienische Art Natives Olivenöl extra (Note 5,1)
                                                                                                    

Olivenöl gilt immer noch als sehr gesund

                                                                   

Die schlechten Ergebnisse sind umso überraschender, da Olivenöl in der Europäischen Union so umfangreich reguliert wird wie kaum ein anderes Öl. Zahlreiche Regeln legen fest, welches Öl sich "nativ extra" nennen darf. Gerade für Geschmack und Geruch eines Öls sind die Vorgaben eindeutig. Nur ein sensorisch - also in Geruch, Aussehen und Geschmack - einwandfreies Olivenöl darf sich "nativ extra" oder "extra vergine" nennen. "Wer jedoch glaubt, dass umfangreiche Regelungen auch gute Produktqualitäten nach sich ziehen, sieht sich getäuscht", sagte Holger Brackemann, Bereichsleiter Untersuchungen von Stiftung Warentest bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

                                                                   

Als Ursache für den zunehmenden Qualitätsverfall vermutet Brackemann die wachsende Nachfrage. Olivenöl gilt immer noch als sehr gesund, noch dazu hat es einen intensiveren Geschmack als etwa Raps- oder Sonnenblumenöl. Zugleich kämpfen Herstellerländer wie Italien seit Jahren mit massivem Schädlingsbefall und witterungsbedingten Missernten. Auch deshalb werden Öle aus anderen Ländern zugekauft und vermischt.

                                                                                                                                          

Welches Olivenöl ist das beste?

 

Der wichtigste Kritikpunkt der Warentester bezieht sich auf die Belastung mit Schadstoffen. "Jedes zweite Produkt kann man nicht einmal als gesund bezeichnen", sagt Anita Stocker, die Chefredakteurin von Stiftung Warentest. So enthielt eines der geprüften Öle der Marke "Kunella Feinkost" den Plastikweichmacher DEHP, der hormonähnliche Wirkungen entfalten und sich negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken kann. Jedes zweite Öl enthält zudem hohe Konzentrationen von gesättigten Kohlenwasserstoffen aus Mineralölen (Mosh), bis zu 60 Milligramm Mosh je Liter fanden die Prüfer.

                                               

Stiftung Warentest testet auch Geschmack der Olivenöle

                                                                   

Um die negativen Auswirkungen dieser Kohlenwasserstoffe wird seit Jahren gestritten. Zwar wurden im menschlichen Körper Knötchenbildungen durch eingelagerte Mosh nachgewiesen, ähnliche Ergebnisse sind auch aus Tierversuchen bekannt. Doch zugleich ist unklar, ob und in welchem Maße sich diese Ablagerungen tatsächlich auf die Gesundheit der Konsumenten auswirken. Manche Toxikologen verweisen als Beispiel auf den Einsatz von medizinischen Weißölen, die ausschließlich aus Mosh bestehen und als Abführmittel eingesetzt werden. Aber bedeutet der medizinische Einsatz, dass die Stoffe in der Nahrung harmlos sind?

                                                                   

"Die toxikologische Beurteilung dieser Stoffe ist noch nicht beendet", sagt Thomas Simat von der Technischen Universität in Dresden. Der Lebensmittelchemiker sieht zwar keinen Grund zur größeren Besorgnis. Mit arzneilich eingesetztem Weißöl könne man Mosh aber nicht vergleichen. "In der Medizin ist es normal und akzeptabel, dass ein Inhaltsstoff auch Nebenwirkungen hat ", sagt der Lebensmittelchemiker. In der Ernährung sei das aber sicher nicht der Fall. Unter den deutschen Einzelhändlern würden Mosh deshalb heftig diskutiert.

                                                                   

Die Vermeidung von Mosh ist jedoch schwierig: So sind zum Beispiel Jutesäcke, in denen Kaffee- oder Kakaobohnen transportiert werden, oft mit Mineralölen imprägniert. Durch Abgase von Autos und Flugzeugen kommen manche Nahrungsmittel schon auf dem Acker mit Mineralölrückständen in Berührung. Oliven etwa nehmen die Stoffe während ihres Wachstums an der Luft auf. Auch über die Farben von Lebensmittelverpackungen können Weißöle auf Lebensmittel übergehen. Seit 2010 dürfen daher keine Mineralölfarben mehr auf Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. Für Olivenöle sieht der Lebensmittelchemiker Thomas Simat dagegen nicht mehr viel Spielraum. Die Verunreinigungen geschehen bereits auf dem Feld oder auch durch die Schmierfette der Pressen.

                                                                                                                                                        

Beim Ölivenöl ist neben der gesundheitlichen Unbedenklichkeit wohl vor allem der Geschmack das wichtigste Kriterium für Verbraucher. "Ich möchte mich darauf verlassen können, dass ein Ölivenöl, das als erstklassig angeboten wird, auch erstklassig ist", sagt Anita Stocker. Nach dem derzeitigen Stand hat der Verbraucher allerdings keine Chance, das beim Kauf eindeutig zu erkennen.



Wer Olivenöl nicht einfach nur zum Braten verwendet, lässt sich auf eine echte Wissenschaft ein. Von Violetta Simon.


Wenn Michaela Bogner ein leichtes Kratzen im Hals verspürt, ist das für sie fast immer ein Grund zur Freude. In der Regel hat die Olivenölverkosterin es dann mit einem hochwertigen Produkt zu tun. Schärfe und Bitternote gelten bei Olivenöll als Qualitätsmerkmal. Beide sind ein Indikator für den Polyphenolgehalt und damit für die gesundheitsfördernden Antioxidantien.

Doch der deutsche Verbraucher empfindet scharfe und bittere Nuancen oft als gewöhnungsbedürftig - und greift im Supermarkt lieber zu neutralen Industrie-Ölen. Deren Etiketten versprechen meist in vollmundigem Italienisch: "Olio Extra Vergine di Oliva", also die Verwendung ausschließlich von Olivenölen. Die dürfen jedoch aus allen möglichen EU-Ländern stammen. Im Grunde spreche nichts gegen Olivenöl vom Discounter, findet die Expertin - wenn man damit seinen Holztisch pflegen möchte. Ansonsten sollte man lieber etwas mehr investieren: "Zehn Euro für einen halben Liter, für ein exzellentes Olivenöl bin ich bei 20 Euro."

Gutes Öl erkennt man als Erstes am Geruch: Frisch und fruchtig sollte es riechen, mit Aromen von gemähtem Gras oder Kräutern. Auch die Konsistenz zählt: Das Öl sollte nicht sämig oder schmierig, sondern dünnflüssig sein und ein angenehmes Mundgefühl hinterlassen. Zum Probieren testet man zuerst den Geruch und nimmt dann einen kleinen Schluck aus einem Glas. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass trübes Öl aromatischer und natürlicher sei. Gutes Olivenöl muss gefiltert und von Schwebstoffen befreit werden, sonst altert es in kürzester Zeit. Daher gehört Olivenöl auch nicht in durchsichtige Flaschen: Seine größten Feinde sind Licht, Wärme und Sauerstoff.

 

weiter unter "Das Olivenöl"

                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

 


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Herzlich willkommen bei oliVino

„oliVino“ heißt ein neuer Beitrag zur Belebung und Pflege des historischen Stadtzentrums. Der Name findet sich  in dem kleinen Seitenarm der Kardinal-Wendel-Straße direkt gegenüber dem Schlangenbrunnen (Napoleonsbrunnen) an einem Privathaus aus dem 17. Jahrhundert, das 2010 außen restauriert und im Innern renoviert wurde. Nach den Vorgaben des Denkmalschutzes und mit Hilfe der Stadt Blieskastel wurde damit ein weiterer Schritt getan, um das barocke Bild der Altstadt zu pflegen und zu sichern. Zugleich entstand eine neue Einkaufsquelle für Freunde italienischer Genüsse im Sinne der städtischen Förderprogramme „zur Schaffung attraktiver und vielfältiger Einkaufsmöglichkeiten“.

 

 

Initiator dieser Maßnahme im Herzen der Altstadt  ist die aus Blieskastel-Bierbach stammende Familie Schetting, die das historische Anwesen 1990 kaufte, vollständig entkernte und unter der Prämisse der Denkmalpflege liebevoll renovierte. So ist zum Beispiel die alte Stadtmauer, an die das Haus einst angebaut wurde, im Erdgeschoß und 1. Obergeschoß als Sichtmauerwerk markant erhalten.

 

 

  

Genau in diesen beiden Etagen ist seit 11. November 2010 „oliVino“ zu Hause, nachdem das Gebäude zuvor fast nur zum Wohnen genutzt worden war. Das dezente Geschäftsschild an der restaurierten Fassade steht für ausgewählte Weine und  Olivenöle aus der bei uns  noch wenig bekannten, aber sehr ursprünglichen Region „Die Marken“ (Le Marche) im mittleren Osten Italiens südlich von Rimini mit der Hauptstadt Ancona. Die Idee und Initiative für diese spezielle Einkaufsstätte hatte Rainer Schetting, der mit seiner Frau Helena in Blieskastel wohnt, aber seit langem viele Monate im Jahr in der Region „Die Marken“ lebt.  Dort selbst Erzeuger von Olivenöl aus eigenem Wachstum, entdeckte er die besondere Qualität regionaltypischer Produkte, die nicht in die großen Handelsströme der Massenware einfließen. So suchte er den Kontakt mit traditionsbewußten  Olivenbauern und Weingütern, die sich in allen Phasen ihrer Arbeit ihrem guten Ruf und damit der Qualität ihrer Produkte verpflichtet fühlen. Es versteht sich fast von selbst, dass viele davon auch das in der EU geltende Bio-Siegel aufweisen.

 

 

Einige dieser  Weingüter sind auch  in Blieskastel präsent. Es handelt sich dabei  um international für ihre Produkte ausgezeichnete und in der Fachpresse hoch bewertete Erzeuger. 

 

 

Alle angebotenen Weinen und selbstverständlich auch die Olivenöle können Sie nun in der   oliVino VINOTHEK vor dem Einkauf auch probieren.